Jan Harm ter Brugge

Jan Harm is a spooncarver and productdesigner/teacher from the Netherlands. He picked up spoon carving as a design activity in 2004, looking for a simple and direct approach to design humble products that matter for people, both in a visual- and ergonomical aspect.

Being a student in one of Wille Sundqvist’s last workshops in Sweden influenced his style and view about spoons and teaching. Jan Harm will be teaching little scoops and eating spoons. And maybe a lecture on ‘Nordic chip carving’.

Das ist die knappe Beschreibung, die ich von Jan Harm über seine Perseon bekommen habe,
auch er ist ein Meister der vornehmen Untertreibung. Seine Löffel sind die großartige Beispiele für das, was ich traditionelle schwedische Löffel nennen würde. Das gilt sowohl für die Form als auch für die wundervolle Dekoration. A propos Form – hier kann er wohl seinen beruflichen Werdegang nicht verstecken – klar, schlicht und für mich unheimlich elegant. Das beschreibt es wohl am Besten …
Zudem ist er ein wundervoller Lehrer – jedenfalls habe ich am Spoonfest nur begeisterte Gesichter bei seinen Kursen gesehen.

Werner Fuchs

Werner Fuchs

Er ist ein passionierter Löffelschnitzer, der sich auch von angrenzenden Gewerken immer wieder neue Impulse geben und diese gekonnt in seine Arbeit einfliessen lässt. Seien es Lederarbeiten, Schalen und Kuksas schnitzen oder Drachen bändigen 😉

Seine ruhige und zielgerichtete Art hilft ihm nicht nur bei der Fertigung seiner Werkstücke sondern macht ihn auch zu einem herausragenden Lehrer. Diese Fähigkeiten hat er bereits in etlichen Kursen unter anderem in der Bretagne, Schottland und Deutschland unter Beweis gestellt. Jeder, der einen seiner Kurse belegt, wird bereichert nach Hause gehen.

Werner schnitzt bereits ein knappes Jahrzehnt Löffel. Die Qualität seiner Produkte wird von sehr vielen Liebhabern geschätzt. Besonders seine Löffel haben schon weltweit neue Heimstätten gefunden.

Ich durfte Werner als einen unkomplizierten und gastfreundlichen Menschen kennenlernen mit dem die Stunden bei der Holzbearbeitung im Nu verfliegen.

2016 organisierte er eines der ersten Grünholztreffen im süddeutschen Raum und konnte damit viele für den Holzlöffel begeistern.

Frederik Uijs

Karel Hekrle

Karel Hekrle, ein aus der Tschechischen Republik stammender Zimmermann und Grünholzwerker, lernte ich am 2013er Spoonfest in Edale kennen. Schon damals war er ein sehr guter Schnitzer. In der Zwischenzeit hat er sich immer mehr in die Materie vertieft und sich unter anderem auf (Tee)Schäufelchen und Kuksas spezialisiert.

Dabei vergisst er nicht zu experimentieren und schafft so für seine Löffel und Kuksas eine ganz eigene Formensprache. Unter anderem ist Karels Oberflächengestaltung mit selbstgewonnenen Naturpigmenten ein Alleinstellungsmerkmal.

Karel ist fast überall da anzutreffen wo sich Menschen um den Holzlöffel scharen. Ob seinem freundlichen Lächeln kommt man schnell ins Gespräch und kann bei einer Kanne Tee schnell die Zeit vergessen.

Blog: zeleneremeslo

Frederik Uijs

Dietrich Staemmler

Zwei Sachen begeistern mich persönlich immer wieder aufs Neue: auf der einen Seite die körperliche Leistungsfähigkeit und auf der anderen Seite die Möglichkeit, mit einfachsten Mitteln seiner Umgebung Formen zu geben, die das Leben fantasie- und wertvoll machen. Beides vereint sich bei mir im Wesentlichen in zwei Werkzeugen: Axt und Messer. Einfachste Keile die spaltend schneiden; Augen die kontrollieren und führende Hände- sie sind es, die meinen Produkten Funktion und Form geben.

Etwa 2008 habe ich handgeschnittene Holzlöffel das erste Mal entdeckt und es war mir ein Rätsel wie und vor allem mit welchen Werkzeuge Menschen diese kleinen, grazilen und doch stabilen Gegenstände herstellen. Während meiner Wanderschaft habe ich verschiedene Menschen in Europa besucht, die Löffel herstellen und habe mich begeistern lassen. Ich bin für den Löffel durch verschiedene Länder Europas gereist, habe Sprachen gelernt und habe Meistern über die Schulter schauen dürfen.

Für zwei Jahre habe ich in „Sätergläntan- Institut för slöjd och hantverk“ studiert. Ich habe mich in die Formsprache der schwedischen Landhandwerker begeben, die durch den reichen Schatz an handwerklichen Erfahrungen zu unglaublichen Leistungen fähig waren und sind. Abgeschlossen habe ich die Ausbildung als slöjdgesäll.

Seitdem produziere ich in meiner eigenen Werkstatt unter anderen Servierlöffel, Gebrauchsgegenstände, kleine und größere Möbel, Hocker und Stühle für den täglichen Bedarf, in leicht barocker Formsprache, so wie es die Hände und Fantasie zulassen.

Auf dem Jexhof werde ich zeigen wie ich Servierlöffel aus geradem und krumgewachsenen Holz mache, was die einzelnen Schritte mit Axt und Messer sind um, zu einem zufriedenstellenden Ergebniss in einer guten Zeit zu kommen.

www.dietrichstaemmler.com
fb/dietrichstaemmler
instagramm/ dietrichstaemmler


Cyril Sormani

„Wood carving, forging knives, wild basket-making, leather working… these are some of the things I do. I like making objects in wood, in leather… But I also like making the tools to make the objects. It’s a way of looking at the whole process of making that results in the creation of objects that are coherent and harmonious.
To shape, to carve, to fashion wood, leather and steel… it’s a bit like creating yourself, and finding your way forward.“

Das ist es was Cyril über sich selbst erzählt – das fasst zwar sehr schön zusammen, was er alles macht, unterschlägt aber auch ein paar wesentliche Punkte …
Auf jeden Fall fehlt der Hinweis auf seine Neugier und Fantasie, anders wäre die Anzahl der Handwerke, die er ausübt nicht zu erklären – seine Ergebnisse sprechen für sich.

Ebenfalls unterschlägt er, dass er ein großartiger Lehrer ist, seine entspannte und humorvolle Art sorgen sicher für den Erfolg des Einzelnen in seinen Kursen. Ich habe Cyril das erst Mal auf einem Festival in der Bretagne getroffen und hatte die Möglichkeit Ihm bei einem seiner Korbflechtkurse über die Schulter zu schauen; seine Kurse machen vor allem eines – Spaß!

Die Materialien, die er verwendet sind zum Teil ungewöhnlich, aber problemlos zu ergattern (mehr will ich hier nicht verraten). Die Ergebnisse sind schlicht, elegant und funktionell.

Wer das Korbflechten immer schon mal ausprobieren wollte ist hier gut aufgehoben …

Werner Fuchs
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